Wenn wir uns zu Beginn dieses neuen Jahres eines wünschen dürfen, dann, dass Mädchen gesellschaftlich mehr Raum einnehmen.
Mädchen lernen früh, sich zurückzunehmen, sich für ihre Interessen zu schämen und vermeintlich „kindische“ Hobbys am besten so schnell abzulegen, wie es geht. Kitsch, Konsum und Oberflächlichkeit sind dabei häufige gesellschaftliche Zuschreibungen, wenn es um Mädcheninteressen geht.
Genau darum geht es in der neuen Kampagne #QuirkyGirls.
„Quirky“ bedeutet eigen, vielleicht ein bisschen schräg, nicht ganz angepasst. Mädchen lernen früh, dass sie schnell entweder zu nerdig sind und damit „nicht mädchenhaft“ oder zu „mädchenhaft“ und damit oberflächlich sind. Ausbalancierte Angepasstheit ist das Ziel.
Mit #QuirkyGirls stellen wir eine andere Frage:
Was passiert eigentlich, wenn Mädchen ihre Interessen nicht mehr rechtfertigen und sie stattdessen voll und ganz zelebrieren?
In unserer Kampagne schauen wir auf Hobbys, Serien, Beauty, Fantasy, Sammelleidenschaften, Tagebücher, Popkultur, auf all das, was Freude macht und gleichzeitig wie vieles, was Mädchen tun, oft belächelt oder sexualisiert wird.
Wir sprechen über Scham, über Normen und über das Gefühl, „too much“ oder „falsch“ zu sein.
Wir glauben: quirky Interessen haben und sie zu pflegen ist wichtig. Denn genau da passiert viel mehr, als von außen sichtbar ist. Dort wird Identität verhandelt. Zugehörigkeit. Geschmack. Haltung.
Wir wollen Girl Culture ernst nehmen.
Ob Serien wie Gilmore Girls, die Mädchen schon damals als denkende Subjekte zeigen, oder ungewöhnliche Leidenschaften wie das Birdwatching von Margaret Atwood: quirky Interessen sind toll. Sie sind Ausdruck von feministischer Selbstbestimmung.
Daher: Nimm Raum ein.
Leg deine Freude nicht ab.
Quirky Girls unite!
Viel Spaß mit unserer Kampagne 🩷
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